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Konzert: Fabrizio Cammarata

15. Mai @ 20:3023:30

Fabrizio Cammarata hat im Herbst sein neues Album „Insularities“ veröffentlicht – und ist damit im Mai wieder auf Tour. Wir erinnern uns gern an sein letztes Konzert bei uns und freuen uns sehr, ihn wieder im NUN begrüßen zu dürfen:

Wann denn NUN?
Freitag, 15.05.2026  20:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr)

Wo denn NUN?
Café NUN, Gottesauer Straße 35, Karlsruhe

Tickets: VVK: 15,00 € | AK: 18,00 | Tickets gibts im NUN Onlineshop

Mehr über Fabrizio Cammarata: Facebook | Instagram | Website | Spotify

 

Fabrizio Cammarata ist ein sizilianischer Singer-Songwriter, der mediterrane Klangfarben mit der Emotionalität des Indie-Folk verbindet. In seinen Songs – oft auf Englisch, aber auch auf Italienisch, Spanisch oder Sizilianisch – erzählt er poetisch und eindringlich von Liebe, Identität und persönlichem Wandel. Seine Musik ist intim und gleichzeitig universell, tief verwurzelt in seiner Heimat Palermo und doch offen für die Welt.

Er tourte international, war auf zahlreichen Spotify-Editorial-Playlists vertreten und stand bereits mit Künstler*innen wie Patti Smith, Ben Harper, Iron & Wine oder Damien Rice auf der Bühne. Auch bei Festivals wie SXSW, The Great Escape oder dem Reeperbahn Festival konnte er mit seiner ehrlichen, berührenden Musik überzeugen. Für ihn ist Musik mehr als Klang – sie ist Verbindung.

Neues Album „Insularities“

Mit der Singleauskopplung “Asanta” hatte Fabrizio Cammarata heute sein neues Album “Insularities” angekündigt, das am 26. September 2025 erschienen ist. Co-produziert von Dani Castelar (Paolo Nutini, Jordan Mackampa) und Fabrizios Bruder Roberto Cammarata (dreifach mit Platin ausgezeichneter Produzent und Songwriter) entstand der Song jedoch nicht im Studio, sondern in einem Moment echter Einsamkeit. Beim Alleinsein in den Hügeln seiner angestammten Heimat Palermo verlor Fabrizio den Empfang und begann, einen Gesang anzustimmen, der ihn seit Jahren begleitete. Die Melodie hatte ihn wie ein vergessenes Gebet verfolgt – bis sie in diesem Moment der Isolation endlich ihre Stimme fand. Ohne Instrumente, nur mit Stimme und Instinkt, nahm er “Asanta“ als rohe Sprachmemo auf. “Es war pure Stimme, Instinkt, Intuition“, sagt er. “Ich fing an, den Gesang erneut zu singen, und genau dort – ohne Instrumente oder Unterstützung – wurde ‘Asanta‘ geboren.“ Es folgte ein tief kollaborativer Prozess, der diesen zerbrechlichen Funken in ein vielschichtiges Musikstück verwandelte.

Fabrizio erklärt weiter: “Mein Songwriting ist stark visuell – ich sehe beim Schreiben immer bewegte Bilder vor mir.“ “Asanta“ wurde von einer imaginären Szene inspiriert, in der seine Mutter als Kind in den 1950er Jahren in Sizilien eine Heiligenprozession beobachtet – ein Bild, das für Fabrizio zum Spiegel seiner eigenen Fragen nach Herkunft, Erinnerung und Zugehörigkeit wurde. Der Song greift Themen wie kulturelles Erbe, Mutterschaft und persönliche Auseinandersetzung auf. Er beginnt auf Sizilianisch und wechselt im Refrain ins Englische – als würden verschiedene Teile seines inneren Selbst miteinander kommunizieren. “Es fühlte sich an, als würden unterschiedliche Teile meiner Seele miteinander sprechen – nicht unbedingt freundlich, aber dennoch im Austausch“, ergänzt er.

Mit einer Mischung aus elektronischen Texturen und traditionellen Einflüssen verweist der Song auf Künstler*innen wie Tom Waits und Chavela Vargas – zwei prägende Figuren in Fabrizios gesanglichen Werdegang. “Ich habe mich von sprachlicher Komplexität entfernt und wende mich stattdessen einer stimmlichen Intensität zu – ich singe nicht, um mit Vokabular zu beeindrucken, sondern um Wahrheit durch Klang, Atmung und Verletzlichkeit zu vermitteln.

 

Details

  • Datum: 15. Mai
  • Zeit:
    20:30 – 23:30
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • NUN Kulturraum e.V.